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07.05.2019

Pilgerfahrt ins Bachland

mit der Gaechinger Cantorey und Hans-Christoph Rademann 13.-15. September 2019
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Anlässlich des viel beachteten Kantatenrings in Leipzig im vergangenen Sommer lobte der Deutschlandfunk die Verdichtung von „Wort und Musik zu einer eindringlichen Glaubensbotschaft“ in den Konzerten der Gaechinger Cantorey – und machte damit sehr deutlich, was das Besondere an den Konzerten des Ensembles unter ihrem Leiter Hans-Christoph Rademann ist. Von Stuttgart ausgehend sind die Musikerinnen und Musiker der dortigen Bachakademie angetreten, auf höchstem Niveau einen möglichst authentischen Zugang zu Bach hörbar zu machen, was ihnen eindrucksvoll in Konzerten und Aufnahmen gelingt.

Nun ist die Internationale Bachakademie Stuttgart zu Gast im Bachland Thüringen – und bietet die wunderbare Möglichkeit, wesentliche Werke Bachs in den exzellenten Interpretationen Rademanns an einem komprimierten Wochenende zu erleben.

Die historischen Bachorte Eisenach, Dornheim, Weimar und Arnstadt bieten einen ebenso schönen wie inspirierenden Rahmen, die namhaften Solisten garantieren ihrerseits ein Ausnahme-Ereignis. Ein intensives Wochenende voller Bach, von den frühen Weimarer Kantaten bis zur h-Moll-Messe: Eine schönere Kooperation zwischen Bachakademie und Bachwochen kann es wohl kaum geben!

 

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05.05.2019

Abschlusskonzert der Thüringer Bachwochen 2019: Von Bach bis Bauhaus – Das junge international Ensemble STEGREIF.orchester spielt am 5. Mai im Zughafen Erfurt

Das 2015 gegründete STEGREIF.orchester ist ein Pool von 30 genreübergreifenden Musikern. Sie spielen ohne Dirigent und ohne Noten – aber voller Liebe für das klassische Original, das furchtlos und radikal mit allen Mitteln der Improvisation, Elektronik und Choreographie erweitert, aktualisiert und sinnlich präsentiert wird. Das Einzigartige an diesen 30 jungen internationalen Künstlern und Künstlerinnen ist jedoch, dass sie sich selbst und dem Publikum ganz neue Wege zur klassischen Musik eröffnen.
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Gewürzt mit Folklore, Jazz, Klezmer, Blues und Rock entstehen eindrückliche Neudeutungen altbekannten Repertoires von performativer und auch visueller Kraft. „Stegreif“ bedeutet, jeden Moment auf- und abspringen zu können. Genau diese Flexibilität und Freiheit soll auch dem Orchester und Publikum zuteilwerden, auf einer furiosen Achterbahnfahrt zwischen musikalischen Epochen und Genres. Das Ensemble steht unter der Leitung von Juri de Marco und ist seit seinem Debütkonzert 2015 mit einer Vielzahl an Projekten auf unterschiedlichen Bühnen in Deutschland aufgetreten. Die Musiker gehören zu einer Künstlergeneration, die Klassik, Improvisation und Jazz auf höchstem künstlerischem Niveau miteinander verbindet.

STEGREIF.orchester
Von Bach bis Bauhaus: Ein inszeniertes Konzert

Sonntag, 05. Mai 2019

Erfurt |Alter Güterbahnhof (Zughafen)
19:30 Uhr

 

05.05.2019

Endspurt des Festivals: Das niederländische Ensemble Odyssee am 5. Mai zu Gast in der Kirche St. Trinitatis in Ohrdruf

Die vier Komponisten Telemann, Graupner, Fasch und Bach sind verbunden durch ein besonderes Ereignis im Jahr 1722: den Tod des Leipziger Thomaskantors Johann Kuhnau. Alle vier kamen für die angesehene Position in Frage. Doch erst nachdem Telemann das ehrenvolle Angebot abwies, zogen Graupner und Fasch sich zurück, um Johann Sebastian Bach freie Bahn zu lassen.
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Das Binnenverhältnis der vier Komponisten steht gleichermaßen symbolisch für dieses Konzertprogramm der Blockflötistin Anna Stegmann, das Werke mit jeweils wechselnden Solo-Instrumenten kombiniert. Denn auch wenn die Protagonisten sich in Konkurrenz gegenüberstehen, ist ihr Zusammenspiel doch nur ,in Freundschaft‘ möglich. Die in Amsterdam lebende Anna Stegmann musiziert mit ihren eigenen Ensembles Odyssee und The Royal Wind Music in ganz Europa, tritt aber auch als Solistin und Gastmusikerin namhafter Barockorchester auf. Sie unterrichtet Blockflöte an der Royal Academy of Music in London.

Ensemble Odyssee
Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann, Johann Friedrich Fasch und Christoph Graupner

Sonntag, 05. Mai 2019

Ohrdruf | Kirche St. Trinitatis
15:00 Uhr

 

 

03.05.2019

Solomon’s Knot: Motetten von Johann Sebastian und Johann Christoph Bach am 4. Mai in der Bachkirche in Arnstadt

Die in seinem Namen bereits enthaltene Idee eines Kollektivs beschreibt perfekt das künstlerische Konzept von Solomon’s Knot: Hier gibt es nicht einen künstlerischen Leiter, der die Entwicklung vorgibt, die Mitglieder des Ensembles gestalten vielmehr gemeinsam Programm, Interpretation und Identität ihrer Gruppe.
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Die daraus resultierende enge Verbindung untereinander führt zu intensiven künstlerischen Erfahrungen für Interpreten und Publikum, die durch das auswendige Musizieren noch verstärkt wird. Die Financial Times beschrieb die 2008 von Jonathan Sells und James Halliday in London gegründete Gruppe als ein Ensemble, das sich besonders durch vitales Musizieren und intelligente Programmgestaltung auszeichnet.

Da Solomon’s Knot mit flexiblen Besetzungen arbeitet, kann ein breites Repertoire aufgeführt werden. Dieses reicht von den Madrigalen Gesualdos bis zu Bachs h-Moll-Messe mit 10 Sängern und 20 Musikern. Die Musiker sind fasziniert von der Wirkung dieser jahrhundertealten Musik auf unsere heutigen Ohren, Augen und Sinne. Im November 2015 wurde in der Wilton’s Music Hall in London mit »l’Ospedale« die erste Opernproduktion vorgestellt und vom Publikum begeistert gefeiert. Mit seiner Aufführung der Johannespassion zur Festivaleröffnung 2017 hat Solomon’s Knot in Thüringen bleibenden Eindruck hinterlassen – nun kehren sie mit einer anspruchsvollen Auswahl von Motetten von Johann Christoph und Johann Sebastian Bach nach Arnstadt zurück.

Termin:

Samstag, 4. Mai 2019
16:00 Uhr

Arnstadt | Bachkirche

 

 

02.05.2019

Bach Plucked / Unplucked: Ein Konzert der französischen Musiker Violaine Cochard und Edouard Ferlet am 3. Mai im Eiermannbau Apolda

Die Verbindung von Bach und Jazz ist seit des jüngst verstorbenen Jacques Loussier sicherlich nichts Ungewöhnliches mehr. Bei Violaine Cochard und Edouard Ferlet geht diese Verbindung jedoch einen Schritt weiter: Wenn die Alte Musik-Expertin Cochard auf dem Cembalo mit dem Jazzpianisten Ferlet in einen musikalischen Dialog tritt, dann öffnen sich recht überraschende Klangwelten.
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Was die beiden verbindet, ist die im Jazz wie im Barock selbstverständliche Kunst der Improvisation – hier und dort mit unterschiedlichen Mitteln und Stilen, aber immer in großer Freiheit und Vielfalt. Ob also gezupft oder geschlagen: Der Kontrapunkt-Meister Bach bietet die Grundlage für kontrastreiche Klänge, die zuweilen nach Jazz, zuweilen nach Minimal Music klingen, immer wieder aber auch den barocken Meister durchscheinen lassen.

Violaine Cochard — Cembalo
Edouard Ferlet — Klavier

Freitag, 3. Mai 2019

19:30 Uhr

Apolda | Eiermann-Bau

Auenstraße 11

02.05.2019

Thüringer Organisten spielen für Notre-Dame - Solidaritäts- und Benefizkonzert am 2. Mai im Rahmen der Thüringer Bachwochen

Es waren schreckliche Bilder, die uns am Abend des 15. April 2019 aus der französischen Hauptstadt Paris erreicht hatten. Der Brand der weltberühmten Kathedrale von Notre Dame machte an diesem Tag auch die Verantwortlichen der Thüringer Bachwochen betroffen. Denn die Orgel als Königin der Instrumente spielt im Festival seit jeher eine wichtige Rolle.
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Der Vorsitzende des Trägervereins der Thüringer Bachwochen und Domorganist Silvius von Kessel ist Notre Dame samt Orgel besonders verbunden. Er hat von 1991 bis 1993 bei Olivier Latry, Titularorganist von Notre Dame, studiert und in Paris ein Jahr später den Abschluss „Diplôme de Concertiste“ gemacht. „Ich bin seit dieser Zeit Olivier Latry, der Orgel und Notre Dame tief verbunden. Latry konzertierte mehrfach im Erfurter Dom, war Gast der Thüringer Bachwochen und ebenso Juror beim Internationalen BACH | LISZT Orgelwettbewerb Erfurt – Weimar – Merseburg.“

Neben den schlechten Nachrichten über den Brand in Paris folgten teils gute: viele Kunstschätze und Reliquien konnten gerettet werden. Offensichtlich hat auch die Hauptorgel von Notre-Dame das Feuer unbeschädigt überstanden. Die historische Orgel von Aristide Cavaillé-Coll stammt aus dem Jahr 1868 und verfügt über 115 Register. Sie gilt als eine der kostbarsten französischen Orgeln überhaupt. Die Sorge, dass die rund 8.000 Pfeifen durch die Hitze des Feuers in Mitleidenschaft gezogen wurden, hat sich auch nach Besichtigungen von Experten nicht bestätigt. Weder die Pfeifen, noch die Windladen und die Traktur wurden beschädigt.

Weniger Glück beim verheerenden Brand hatte allerdings die kleinere Chororgel in der Kathedrale. Sie befand sich in der Nähe des Querschiffes und wurde fast vollständig zerstört. „Ich bin froh, dass die historische Orgel von Aristide Cavaillé-Coll von den Flammen verschont wurde und gerettet werden konnte. Die entsetzliche Katastrophe hat uns aber veranlasst, am 2. Mai 2019 ein Solidaritäts- und Benefizkonzert im Dom St. Marien zu veranstalten“, sagt Silvius von Kessel. Als Vertreter der großen mitteldeutschen Orgeltradition werden an diesem Abend der Erfurter Domorganist Silvius von Kessel, der Organist der berühmten barocken Trost-Orgel in Waltershausen, KMD Theophil Heinke, sowie der Naumburger Wenzelsorganist Hans Christian Martin gemeinsam an der Schukeorgel des Erfurter Domes St. Marien zu erleben sein.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, die Kollekte soll dem Wiederaufbau der Kathedrale von Notre Dame und insbesondere der Restaurierung der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel zugutekommen.

Donnerstag, 2. Mai 2019

19:30 Uhr

Erfurt | Dom St. Marien

 

 

01.05.2019

Landpartie mit dem Opus Klassik-Preisträger 4 Times Baroque ins Schloss Wilhelmsthal am 1. Mai

Das junge Ensemble 4 Times Baroque wurde Ende 2018 mit dem Echo Klassik-Nachfolger Opus Klassik in der Kategorie "Nachwuchskünstler des Jahres" ausgezeichnet.
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An authentischem Ort, dem Sommerschloss Wilhelmsthal bei Eisenach, präsentiert das Frankfurter Quartett „4 Times Baroque“ seine Hommage an Telemann und Bach. Das Quartett ist von führenden Festivals als eines der „Emerging European Ensembles“ ausgewählt worden und konzertiert in Frankreich, Lettland, Polen und Italien. So beschrieb die FAZ ihren Auftritt beim Rheingau Musikfestival als „freche, immer aber frische, energiesprühende und mitreißende Darbietung“, die Schwäbische Post bezeichnet sie gar als „Popstars“ und „vier junge Shootingstars der Alte-Musik-Szene“.

30.04.2019

Thüringer Bachwochen am 30. April auf MDR Kultur

Es war ein großes Konzert und ein besonderes Ereignis, das von MDR Kultur im Konzert am 30. April ab 20:05 Uhr ausgestrahlt wird: Die Große Messe 1739 für Bach und Luther (nach 3. Teil Clavier-Übung)
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Mit seinen Transkriptionen hat es sich der flämische Organist Wouter Dekoninck zur Aufgabe gemacht, große Orgelwerke des Barock einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Ein besonderes Interesse gilt dabei dem wohl einmaligen Dritten Teil der Clavierübung Johann Sebastian Bachs – dessen Orgelpartitur schrieb er für die Klangwelt des Bachorchesters um, holte die ursprünglichen lutherischen Choraltexte wieder hervor und schuf anhand von Text und Musik zusätzliche Gesangspartien. Das Ergebnis war eine beeindruckende Messe, die eine neue Begegnung mit der großen Musik Bachs ermöglicht hat.

 

 

 

 

 

29.04.2019

Pianist John Kameel Farah mit Werken von Bach, Farah und Schönberg arrangiert für Klavier und Elektronik am 29. April in Erfurt und am 30. April in Jena

Der aus Kanada stammende John Kameel Farah ist Komponist, Pianist und bildender Künstler und lebt in Toronto und Berlin. Er studierte Komposition und Klavier an der Universität von Toronto, wo er zweimal den Glenn-Gould-Composition-Award gewann. In seiner Musik stehen minimalistische Arpeggien neben kontrapunktischen Strukturen, die sich mit Einflüssen aus Jazz, Elektro-Akustik und Harmonien und Rhythmen aus dem Nahen Osten oder Drum & Bass überlagern.
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Durch den gleichzeitigen Einsatz von Klavier, Synthesizer und Computer entstehen einmalig dichte Klanggewebe. Farahs Musik definiert einen ganz eigenen Stil, den er selbst aufgrund der vielfältigen Wurzeln als "Maximalist" bezeichnet. Er liefert damit einen der interessantesten kompositorischen Impulse aus Nordamerika. In seiner Hommage an das Bauhaus spielt Farah Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier in Arrangements für Klavier und Elektronik und kombiniert diese mit eigenen Werken. So lässt sich Bach als Meister der Struktur entdecken – und damit letztlich als Komponist, der in seiner Arbeit bereits Ideale des Bauhaus in musikalischer Form vorwegnahm.

 

Montag, 29. April 2019

Erfurt | Kontor

18:30 Uhr

und

Dienstag, 30. April 2019

Jena | Trafo

Nollendorferstraße 30

20:00 Uhr

 

 

28.04.2019

Programmänderung: Cellistin Harriet Krijgh muss kurzfristig absagen - SIGNUM saxophone quartet spielt in Mühlhausen eigenes Programm

Leider muss Harriet Krijgh ihren Auftritt am morgigen Sonntag, den 28. April 2019, in Mühlhausen wegen einer akuten Erkrankung absagen. Die Thüringer Bachwochen wünschen der Künstlerin eine schnelle Gesundung. Die Konzertbesucher bitten wird hierfür herzlich um Verständnis. Umso mehr freuen wir uns, dass das SIGNUM saxophone quartet sich umgehend bereiterklärt hat, das Konzert eigenständig zu bestreiten. Das Programm wird entsprechend angepasst.
27.04.2019

Konzert-Tipp für den 28. April 2019: MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Brad Lubman im Theater Erfurt

Nach der Wiederentdeckung von Bachs Musik durch Mendelssohn beschäftigten sich auch die Komponisten der Jahrhundertwende bis hin zur Bauhaus-Zeit intensiv mit Bachs Werken. Das Konzert des MDR Sinfonieorchesters präsentiert zwei Kompositionen, die viel erzählen über das Klangideal dieser Zeit, denn die Bach-Bearbeitungen Mahlers und Schönbergs wenden sich doch deutlich ab von unserer heutigen Vorstellung des „authentischen“ Bach-Klangs.
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Kombiniert werden die Bach-Transkriptionen mit Mahlers populärer 1. Sinfonie, entstanden 1888 in Leipzig, als Mahler als Kapellmeister am Theater unweit der kirchenmusikalischen Bach-Tradition in der Thomaskirche war. Geleitet wird das Konzert von dem amerikanischen Dirigenten und Komponisten Brad Lubman. für den als Schüler die 1. Sinfonie Mahlers das Initialerlebnis für seine spätere Laufbahn war – und der als Komponist heute Bach als seine größte Inspiration bezeichnet. Er hat durch seine Vielseitigkeit, seine eindrucksvolle Technik und seine einfühlsamen Interpretationen in den letzten beiden Jahrzehnten weltweit Anerkennung erlangt. Brad Lubman ist künstlerischer und musikalischer Leiter des von ihm mitgegründeten Ensembles für zeitgenössische Musik Signal. Mit dem in New York ansässigen Ensemble entstanden mehrere Aufnahmen; die jüngste Einspielung für harmonia mundi mit Steve Reichs Music for 18 Musicians wurde mit dem Diapason d’or ausgezeichnet.

24.04.2019

Wiederhören mit dem Ricercar Consort: Thüringer Kantaten am 27. April in Weimar

Bachs Kantaten aus seinen frühen Jahren in Thüringen stehen zuweilen etwas im Schatten der großen Leipziger Schwestern – zu Unrecht, wie dieses Programm Philippe Pierlot des Ricercar Consort für Weimar zeigt. Die frühe Mühlhäuser Kantate 131 gehört zu den ältesten erhaltenen Werken Bachs und ist zugleich eines seiner ergreifendsten.
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Auch drei Weimarer Kantaten beeindrucken durch ihre Schönheit und beweisen Bachs schon früh erreichte Meisterschaft. Mit Philippe Pierlot und seinem Ricercar Consort kehren profunde Kenner dieser unvergleichlichen Musik als Interpreten nach Weimar zurück. Und wenn sie in der originalen Himmelsburg im Schloss auch nicht mehr spielen können, so bietet die Weimarer Stadtkirche mit ihrem berühmten Cranach-Altar wohl einen ebenbürtigen Rahmen.

Samstag, 27. April 2019

Weimar | Stadtkirche St. Peter und Paul
16:00 Uhr

 

 

 

23.04.2019

Flowers (we are) - Tanzproduktion aus Frankreich am 26. und 27. April im Volkhaus Jena

Für die französische Choreographin Claire Croizé ist der Körper ein sensibles Instrument, das für die Emotionen eines Tänzers als Resonanzraum wirkt. In ihren Arbeiten erkundet Croizé, die 1979 in La Roche sur Yon geboren wurde, diese Emotionen und schafft dabei eine intime Verbindung zum Publikum.
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Nach ihrem Soloprojekt über „Die Kunst der Fuge“ gemeinsam mit dem B’Rock Orchestra widmet Claire Croizé sich nun zum zweiten Mal einem Stück über Bachs Musik. Zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Matteo Fargion nimmt sie Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier sowie Bach-Choräle in eigenen Klavier-Transkriptionen zum Ausgangspunkt einer spielerischen Auseinandersetzung mit Bach. Inspiration liefern auch Gedichte von Rainer Maria Rilke, die von Fargion als Songtexte genutzt werden. So entsteht eine zeitgenössische Hommage an Bach, die nicht nur ein Tribut, sondern auch ein Geschenk sein möchte, für die Künstler untereinander wie für das Publikum – eine loving ode und eine Suche nach der Möglichkeit von Beziehungen.

 

Freitag, 26. April 2019 | 19:30 Uhr

Jena | Volkshaus
und

Samstag, 27. April 2019 | 18:00 Uhr

Jena | Volkshaus

22.04.2019

Das Musikprojekt "Community" hat begonnen - Abschlusskonzert am 25. April in Weimar

Klatschen, Singen, Gemeinschaft erleben und die Magie von Musik spüren. Paul Smith und das Ensemble Apollo5 haben heute in Weimar mit den Proben für ein ganz besonderes Projekt begonnen. Unter den Augen von Ministerpräsident Bodo Ramelow wurden die ersten Songs erarbeitet.
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Rund 50 Menschen haben sich zu diesem Projekt unter dem Motto „Gemeinsam singen – Gemeinschaft erleben“ angemeldet. Bereits vor zwei Jahren löste ein Jugendprojekt mit dem englischen Dirigenten Paul Smith, dem A-cappella-Ensemble Voces8 und der Schola Cantorum Weimar großen Enthusiasmus aus: Die begeisterten jungen Sängerinnen und Sänger haben damals mit ihrer Leidenschaft viele Herzen im Publikum geöffnet und wohl jeden mitgerissen. Nun kehrte der Sänger und Musikvermittler Paul Smith erneut mit einem Workshop samt Abschlusskonzert ins Bachland zurück. Die Thüringer Bachwochen veranstalten gemeinsam mit der Town & Country Stiftung dieses wichtige musikalische COMMUNITY-Projekt für Familien.

Das Abschlusskonzert findet am 25. April in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar um 18:00 Uhr statt.



22.04.2019

Feierliche Ostertage mit der Musik Bachs im Bachland Thüringen

Die Ostertage sind vorbei. Es gab ergreifende Momente, musikalische Perfektion und Konzerte an ganz verschiedenen Bachorten im Land. Der Musikkritiker der Thüringischen Landeszeitung, Wolfgang Hirsch, hat verschiedene Konzerte besucht und schwärmt in seinem Beitrag in der TLZ von seinem Osterausflug auf Bachs Spuren.
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19.04.2019

Karfreitag mit zwei Johannespassionen in Eisenach und Weimar

Am Taufstein Bachs in Eisenach erklingt das Werk um 18 Uhr in einer Aufführung mit Cappella Amsterdam und dem Orchestra of the Eighteenth Century unter Daniel Reuss
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Um 22 Uhr folgt dann eine intime Kammerversion mit dem Tenor Benedikt Kristjánsson, der Cembalistin Elina Albach und dem Percussionist Philipp Lamprecht in der Jakobskirche Weimar.

17.04.2019

Benefizkonzert am 2. Mai im Rahmen der Thüringer Bachwochen: Thüringer Organisten spielen für die Kathedrale Notre-Dame

Es sind schreckliche Bilder, die uns Montagabend aus der französischen Hauptstadt Paris erreicht haben. Der Brand der weltberühmten Kathedrale von Notre-Dame macht auch die Verantwortlichen der Thüringer Bachwochen betroffen. Die Orgel als Königin der Instrumente spielt im Festival seit jeher eine wichtige Rolle.
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Der Vorsitzende des Trägervereins der Thüringer Bachwochen und Domorganist Silvius von Kessel ist Notre-Dame zudem besonders verbunden. Er hat von 1991 bis 1993 bei Olivier Latry, Titularorganist von Notre-Dame, studiert und in Paris ein Jahr später den Abschluss „Diplôme de Concertiste“ gemacht. „Ich bin seit dieser Zeit Olivier Latry, der Kathedrale von Notre-Dame und auch der berühmten Orgel von Aristide Cavaillé-Coll tief verbunden. Latry konzertierte mehrfach im Erfurter Dom, war Gast der Thüringer Bachwochen und ebenso Juror beim Internationalen BACH | LISZT Orgelwettbewerb. Ich bin froh, dass nach Medienberichten die historische Orgel von den Flammen weitgehend verschont wurde. Dennoch möchten wir unsere Solidarität zeigen und angesichts der entsetzlichen Katastrophe am 2. Mai 2019 ein Benefizkonzert im Dom St. Marien veranstalten“, sagt Silvius von Kessel.

Als Vertreter der großen mitteldeutschen Orgeltradition werden an diesem Abend der Erfurter Domorganist Silvius von Kessel, der Organist der berühmten barocken Trost-Orgel in Waltershausen, KMD Theophil Heinke, sowie der Naumburger Wenzelsorganist Hans Christian Martin gemeinsam an der Schukeorgel des Erfurter Domes St. Marien zu erleben sein.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, die Kollekte soll dem Wiederaufbau der Kathedrale von Notre Dame und insbesondere der Restaurierung der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel zugutekommen.

 

15.04.2019

Nächster Bachwochen-Halt: Bachhaus Eisenach am 17. April - Eine musikalische Reise mit Werken von Bach, Stockhausen und Bowie

Zwei Sonaten Bachs für Blockflöte und Continuo bilden den Ausgangspunkt einer anspruchsvollen musikalischen Reise, die die Blockflötistin Friederike Vollert, EUBO-Preisträgerin beim Musica Antiqua Wettbewerb 2017 in Brügge, und Hans Christian Martin, Wenzelsorganist an der Hildebrandt-Orgel der Stadtkirche Naumburg, in diesem Konzert im Bachhaus Eisenach unternehmen.
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Bachs beeindruckende Polyphonie und Architektur bilden eine reizvolle Brücke zur Musik von David Bowie – und ganz gegensätzlich auch zu den „Tierkreiszeichen“ Karlheinz Stockhausens, die einen überraschenden Kontrapunkt in diesem Programm bilden.

Friederike Vollert - Blockflöte
Hans Christian Martin - Cembalo, Orgel

JOHANN SEBASTIAN BACH
Sonaten für Flöte und Cembalo BWV 1030 und BWV 1035

Duetti BWV 802–805

DAVID BOWIE
Space Oddity

KARLHEINZ STOCKHAUSEN
Tierkreiszeichen

Mittwoch, 17. April 2019 | 19:30 Uhr

Eisenach | Bachhaus

 

 

15.04.2019

Tonkünstler im Industriedenkmal Kontor in Erfurt - Simone Rubino am 15. April erneut zu hören

Sein Auftritt gestern im Eiermannbau Apolda war umjubelt und gefeiert. Der italienische Perkussionist Simone Rubino entfachte ein wahres Feuerwerk an Klängen.
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Sein Programm Immortal Bach verknüpft in faszinierender Weise eine Bearbeitung von Bachs dritter Cello-Suite mit neuen Werken. „Die virtuose Art und Weise, wie er alt und neu verbindet, dynamisch und gleichsam liebkosend, hat etwas Meditatives und kann offenbar süchtig machen“, urteilte darüber die Süddeutsche Zeitung.
 

Simone Rubino — Percussion

Werke von Johann Sebastian Bach, Knut Nystedt, Iannis Xenakis, Roberto Bocca und John Cage

Eintritt 20 €
ermäßigt 15 €

Anreiseadresse
Hugo-John-Straße 6 | 99086 Erfurt

 

14.04.2019

Radiotipp: Bachwochen-Eröffnung aus Wechmar zum Nachhören

Unser emotionales und sehr vielfältiges Eröffnungskonzert mit dem Ensemble Stile Antico und Edin Karamazov an der Laute ist am heutigen Sonntag noch einmal nachzuhören - ab 20.03 Uhr im Deutschlandfunk Kultur.
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14.04.2019

Auf nach Arnstadt: Matthäuspassion mit dem Gabrieli Consort & Players am 14. April um 16:00 Uhr

Seit ihrer Gründung im Jahr 1982 haben sich das Gabrieli Consort & Players in der ersten Reihe der Spezialensembles für Alte Musik etabliert.
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Unter Leitung des Cellisten, Musikwissenschaftlers und Dirigenten Paul McCreesh konzentrierten sich die britischen Musiker zunächst auf Werke der Renaissance, der Katalog ihrer zahlreichen Referenz-Einspielungen schließt inzwischen aber auch die großen Oratorien Bachs, Haydns und Mendelssohns ein. Am 14. April 2019 ist das mehrfach preisgekrönte Ensemble in der Bachkirche Arnstadt zu erleben: Mit der Matthäuspassion führen sie eines der großen Werke Johann Sebastian Bachs an einem authentischen Bachort in Thüringen auf.

 

14.04.2019

„Immortal Bach“ – Klangvirtuose Simone Rubino gastiert bei den Thüringer Bachwochen im Eiermann-Bau in Apolda (14. April) und dem Kontor in Erfurt (15. April)

Simone Rubino wollte immer „spielen“ – mit allem was er fand. In der Küche seiner Mutter entfesselte er mit Töpfen, Pfannen und Gläsern ein rhythmisches Feuerwerk, später kamen zahllose „echte“ Instrumente hinzu und mit den echten Instrumenten wuchsen auch der Ehrgeiz und die Perfektion.
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Inzwischen ist der italienische Multi-Perkussionist der überragende Gewinner des renommierten ARD-Wettbewerbs 2014, Preisträger des Credit Suisse Young Artists Award 2016 und regelmäßiger Gast bei führenden Festivals und Orchestern in aller Welt. Sein Debütalbum “Immortal Bach” stellt die Bearbeitung Bachs dritter Cello-Suite für Marimba den avantgardistischen Werken u.a. von Iannis Xenakis, Roberto Bocca und John Cage gegenüber. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: „Die virtuose Art und Weise, wie er alt und neu verbindet, dynamisch und gleichsam liebkosend, hat etwas Meditatives und kann offenbar süchtig machen“. Rubino zeigt ein beeindruckendes Klanguniversum, für das ihm im Rahmen der Thüringer Bachwochen zwei ungewöhnliche Konzertorte zur Verfügung stehen. Das Festival ist erstmals im berühmten Eiermann-Bau in Apolda zu Gast und nutzt für dieses Konzert auch einen neuen Kulturraum in Erfurt: Das Kontor im Erfurter Stadtteil Ilversgehofen ist ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1959.

Die Termine:

Sonntag, 14. April 2019 | 11:30 Uhr

Apolda | Eiermann-Bau

Auenstraße 11 | 99510 Apolda

 

und

 

Montag, 15. April 2019 | 18:30 Uhr

Erfurt | Kontor

Hugo-John-Straße 6 | 99086 Erfurt

 

 

11.04.2019

Zwei BBC Music Magazine Awards für Víkingur Ólafsson - Am 13. April eröffnet der Ausnahmepianist die Thüringer Bachwochen 2019

Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson hat bei der gestern Abend stattfindenden Gala zwei BBC Music Magazine Awards für seine erfolgreiche Johann Sebastian Bach-CD gewonnen. Diese beeindruckende Sammlung von Bach-Transkriptionen wurde mit Recording of the Year und dem Instrumental Award ausgezeichnet.
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"Víkingur Ólafssons schön arrangiertes Bach-Programm ist Balsam für die Ohren", schrieb die Jury des renommierten Preises. „Seine Mischung aus Original-Klavier-Werken und Arrangements einer Reihe von Pianist-Komponisten wird mit solcher Freude gespielt - seine Artikulation ist gestochen scharf, seine dynamische und tonale Kontrolle ist ein ständiger Genuss. Wenn es jemals ein Album gab, um Bachs Zeitlosigkeit zu demonstrieren, dann ist es das.“ Glückwunsch für die Auszeichnungen und nun freuen wir uns noch mehr, dass Víkingur Ólafsson sein nun preisgekröntes Programm auch am 13. April zur Eröffnung der Thüringer Bachwochen 2019 spielen wird. 

08.04.2019

104 x Bach - Thüringen feiert Bach landesweit mit der Langen Nacht der Hausmusik

Am 12. April veranstalten die Thüringer Bachwochen wieder die beliebte "Lange Nacht der Hausmusik“: Wer sich an diesem Abend auf den Weg zu einer Hausmusik-Veranstaltung machen will, der findet insgesamt 104 Konzert-Angebote in 38 Städten und Gemeinden im ganzen Land – von A wie Arnstadt über Erfurt, Mühlhausen, Ohrdruf, Weimar bis Z wie Zeulenroda-Triebes. Kurzum: Thüringen feiert Bach.
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Die musikalische Bandbreite bleibt auch in diesem Jahr sehr vielfältig: Bach und seine Zeitgenossen, Orgelmusik, aber auch populäre Musikrichtungen wie Swing, Filmmusik oder Musik kombiniert mit Lesungen stehen ebenso auf dem Programm wie Improvisationen und Überraschungen. Der Eintritt zu den Konzerten ist wie immer frei, die Platzkapazität jedoch abhängig von der jeweiligen Raumgröße begrenzt.  In allen bekannten Ticket-Vorverkaufsstellen des Festivals sind die Flyer der „Langen Nacht der Hausmusik“ zu erhalten. Auf der Webseite www.bachland-thueringen.de sind alle Orte auf einer interaktiven Karte ebenfalls zu finden.

 

 

27.03.2019

Die doppelte Bachwochen-Eröffnung in Wechmar und Weimar am 13. April

100 Jahre Bauhaus und 400 Jahre Veit Bach sind Anlass genug, die Thüringer Bachwochen 2019 gleich zweifach zu eröffnen. Am 13. April wird zunächst das englische A-cappella-Ensemble Stile Antico in der Kirche von Wechmar ein Konzert geben, das Bachs Motetten in den musikalischen Kontext seiner Vorfahren setzt. Begleitet werden die englischen Sängerinnen und Sänger von dem bosnischen Lautenisten Edin Karamazov.
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Einen anderen Akzent setzt das zweite Eröffnungskonzert am 13. April, in dessen Rahmen der isländische Pianist Vikingur Olafsson mit einem Recital zu erleben ist. Im Audimax der Bauhaus Universität Weimar stellt er Bachs Klavierwerken Etüden von Philip Glass gegenüber.

Samstag 13.04.

Eröffnungskonzert 1: Große Vergangenheit

Wechmar | Kirche St. Viti

17:00 Uhr

Stile Antico & Edin Karamazov

Eröffnungskonzert 2: Große Zukunft

Weimar | Bauhaus Universität (Audimax)
21:30 Uhr

Vikingur Ólafsson

 

13.03.2019

Auf zum Bach-Geburtstag: Bachwochen gestalten Ehrentag am 21. März mit zwei Konzerten

Der Geburtstag von Johann Sebastian Bach am 21. März hat nicht nur für sein Heimatland Thüringen eine große Bedeutung: Die europäische Festivalvereinigung REMA hat den Tag vor einigen Jahren zum jährlichen „European Day of Early Music“ erklärt. Aus den USA kommt die inzwischen international erfolgreiche Idee von „Bach in the subways“, in deren Rahmen Musiker weltweit spontane Bach-Konzerte veranstalten. So ist Johann Sebastian Bach auch an seinem 334. Geburtstag überall auf der Welt zu hören.
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Doch wo ließe sich sein Geburtstag besser feiern als in seiner Geburtsstadt Eisenach? Dort gibt es seit vielen Jahren die schöne Tradition einer vormittaglichen Ehrung am Bach-Denkmal, der sich das Anschneiden einer Geburtstagstorte im Bachhaus anschließt. Bei vielen Bachfreunden steht dieses Ereignis alljährlich fest im Kalender. Dieses Jahr gibt es anlässlich der Feier noch zwei musikalische Ergänzungen: zur Bachehrung steuern die Thüringer Bachwochen erstmals ein doppeltes Geburtstagskonzert bei.

Mit SLIXS gastiert am Abend eines der bekanntesten internationalen A-cappella-Ensembles an Bachs Taufstein in der Georgenkirche – mit einer ebenso liebevollen wie augenzwinkernden festlichen Hommage unter dem Motto „QuerBach“. Das Magazin klassik.com schrieb zu dem Bach-Programm: „Bach wird nicht als Grundlage, als Steinbruch genommen und verjazzt, sondern mit hörbarer Sensibilität den eigenen Ansprüchen anverwandelt.“ Das Sextett bezeichnet seinen Stil als „Vocal Bastard“, reizt Grenzen zwischen Genres und Stilen aus und beweist seine Qualität auch bei Kooperationen etwa mit einer Musikikone wie Bobby McFerrin.

Wer nach diesem mitreißenden Konzert in der Georgenkirche den Abend noch ein wenig ausklingen lassen möchte, kann dies bei der obligatorischen Bach-Geburtstagsparty im Bachhaus tun. Bei freiem Eintritt findet dort ab 21:15 eine kurzweilige Barock-Lounge statt, die von der Barockgeigerin Nadja Zwiener und dem Berliner DJ und Elektro-Musiker Johannes Malfatti gestaltet wird. Das Repertoire der in Erfurt geborenen und in Berlin und London ausgebildeten Geigerin Nadja Zwiener reicht vom Barock bis in die Romantik mit seltenen, aber willkommenen Ausflügen in die Neue Musik. Sie spielte in zahlreichen britischen Alte-Musik-Ensembles, bevor sie ab 2005 auch bei französischen Originalklangensembles als Konzertmeisterin arbeitete. Johannes Malfatti ist Komponist, Pianist und Sounddesigner. In seinen Kompositionen beschäftigt er sich mit Klangstrukturen in elektronischer und akustischer Instrumentation. Als Filmmusiker komponiert Malfatti sowohl elektronische Musik als auch für Orchester und schrieb die Musik für zahlreiche internationale Spiel- und Dokumentarfilme. Zu ihrer Musik gibt es kulinarische Unterstützung aus Eisenach: Die Drinks serviert mit dem „Schorschl“ exklusiv eine angesagte Bar der Wartburgstadt.

 

Die Termine aller Konzerte am Bach-Geburtstag in Eisenach:

DONNERSTAG, 21. März 2019

11:00 Uhr

Eisenach | Bachhaus

Musikfest zu Bachs 334. Geburtstag

Bach-Ehrung am Bach-Denkmal

mit Posaunenchor und Kurrende der Georgenkirche
im Anschluss Geburtstagstorte und freier Eintritt ins Bach

 

DONNERSTAG, 21. März 2019

19:30 Uhr

Eisenach | Georgenkirche

Musikfest zu Bachs 334. Geburtstag
SLIXS — QuerBach

Geburtstagskonzert

 

DONNERSTAG, 21. März 2019

21:15 Uhr

Eisenach | Bachhaus

Musikfest zu Bachs 334. Geburtstag
Geburtstagsparty – Baroque Lounge

Nadja Zwiener — Barockvioline
Johannes Malfatti — Elektronik

08.03.2019

Programmänderung bei den Bachwochen: Geigerin Maria Włoszczowska ersetzt den Violinisten Daniel Lozakovich am Ostermontag in Dornheim

Leider musste Daniel Lozakovich sein Konzert am Ostermontag, 22. April 2019, in Dornheim absagen. Wir freuen uns aber sehr, dass die 1. Preisträgerin des Leipziger-Bachwettbewerbes, Maria Włoszczowska, sich bereiterklärt hat, das Recital kurzfristig zu übernehmen.
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Mit der polnischen Geigerin ist eine der interessantesten Bach-Interpretinnen der jungen Generation zu erleben - dafür wurde sie beim Bach-Wettbewerb nicht nur mit dem 1. Preis der Jury, sondern auch mit dem Publikumspreis geehrt. Die polnische Violinistin Maria Włoszczowska lebt derzeit in London und ist als Solistin und Kammermusikerin international aktiv. Sie ist für ihre vielseitige Musikalität bekannt und spielt eine 1715 gebaute Violine von Pietro Guarneri von Mantua, die sie als private Leihgabe erhalten hat. 

INFO: Bereits erworbene Tickets für das Konzert mit Daniel Lozakovich behalten weiterhin ihre Gültigkeit für das angegebene Ersatzkonzert. Alternativ können Tickets auch zurückgeben werden. Die Abwicklung der Ticketrückgabe erfolgt - gegen Vorlage der Originaltickets und der Rechnung - direkt über die Vorverkaufsstelle, bei der die Tickets erworben wurden.

 

08.03.2019

Bachwochen-Premiere im Kontor Erfurt als neuer Veranstaltungsort

Arbeiten - Veranstalten - Handeln. Das Kontor im Erfurter Stadtteil Ilversgehofen ist ein Industriedenkmal aus dem Jahr 1959.
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Die Reaktivierung des Gebäudes mit 10.000 qm startete im Jahr 2017 mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Mit zwei Konzerten beleben 2019 auch die Thüringer Bachwochen dieses ebenso schöne wie großzügige Industriedenkmal.

Die Termine im Überblick:

Montag, 15. April 2019

18:30 Uhr

Simone Rubino - Immortal Bach

Der italienische Multi-Perkussionist Simone Rubino verknüpft in seinem Programm „Immortal Bach“ in faszinierender Weise eine Bearbeitung von Bachs dritter Cello-Suite mit neuen Werken.

 

Montag, 29. April 2019

18:30 Uhr

John Kameel Farah

Der aus Kanada stammende John Kameel Farah ist Komponist, Pianist und bildender Künstler. Durch den gleichzeitigen Einsatz von Klavier, Synthesizer und Computer entstehen einmalig dichte Klanggewebe. In seiner Hommage an das Bauhaus spielt Farah Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier in Arrangements für Klavier und Elektronik und kombiniert diese mit eigenen Werken.

 

01.03.2019

Festival sucht Mitwirkende für die Lange Nacht der Hausmusik am 12. April 2019

Die Lange Nacht der Hausmusik im Rahmen der Thüringer Bachwochen ist längst ein Klassiker: Am Vorabend vor der großen Eröffnung laden Musikfreunde, Musizierende oder auch Musikschulen zu kleinen Konzerten in Privat- oder Schulräumen ein. Die Atmosphäre ist stimmungsvoll, die Begegnungen immer eine Überraschung.
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Nun suchen die Thüringer Bachwochen wieder Mitwirkende für diesen Abend, der 2019 am 12. April stattfinden wird. Hinsichtlich Gestaltung oder Programm dieser Hausmusiken lassen wir Ihnen völlige Freiheit; wir freuen uns über jeden Beitrag zu einer farben- frohen, vielfältigen „Langen Nacht“. Bis zum 1. März 2019 möchten wir alle Angebote sammeln – und gemeinsam mit Musikschulen und Kulturämtern, Theatern, Orchestern und Kirchgemeinden dann hoffentlich eine umfangreiche Liste an musizierfreudigen Familien und Einzelpersonen in vielen Thüringer Städten und Gemeinden zusammentragen.

Koordination:
Oliver Wickel
Telefon 0361 . 21 69 86 08
ow@thueringer-bachwochen.de

26.02.2019

Thüringer Bachwochen erhalten EFFE-Label: Thüringens größtes Klassikfestival gehört nun zu Europas herausragendsten Festivals

Die European Festivals Association hat ihre neue Festivalliste für das EFFE-Label für die Jahre 2019 und 2020 bekannt gegeben. Erstmals sind auch die Thüringer Bachwochen mit dabei und zählen nun offiziell zu den herausragenden Festivals in Europa. Das Label "EFFE - Europe for Festivals, Festivals for Europe" ist eine Initiative der Europäischen Union und steht für ein umfangreiches Netzwerk aus über 40 Ländern, das Festivals fördern möchte, die sich besonders stark den Künsten, den teilnehmenden Künstlern und dem europäischen Gedanken verpflichtet fühlen.
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„Die Thüringer Bachwochen profitieren von dem großen EFFE-Festival-Netzwerk, über das wir nun stärker ein internationales Publikum ansprechen können“, sagt Festivalleiter Christoph Drescher. „Das EFFE-Label ist eine sehr große Anerkennung für unsere Festivalarbeit.“

Die internationale Jury zeigte sich beeindruckt von der hohen Qualität, der Programmvielfalt und öffentlichen Präsenz der Thüringer Bachwochen. Den EFFE-Festivals gelänge es auf besondere Weise, Menschen den Zugang zu besonderen kulturellen Programmen zu ermöglichen und hier auch Besucherinnen und Besucher aus sämtlichen Gesellschaftsschichten anzusprechen.

„Die Klassifizierung mit dem EFFE-Label folgt der gewachsenen europäischen und internationalen Ausstrahlung der Thüringer Bachwochen“, so Drescher „Immerhin kommt inzwischen jeder zehnte Besucher aus dem Ausland.“ Die Thüringer Bachwochen kooperiert seit einigen Jahren in einem engen Netzwerk von Festivals der Alten Musik, u.a. der Bach Academy Brugge und dem Festival Oude Muziek Utrecht.

 

24.02.2019

Bach trifft Bauhaus: Konzerte im legendären Eiermannbau in Apolda

Der Eiermannbau in Apolda ist eine Ikone der Industriearchitektur. Der Umbau des Fabrikgebäudes im Stil des Neuen Bauens begründete in den 1930er-Jahren den Ruhm von Egon Eiermann. Der damals noch recht unbekannte Architekt hatte den Auftrag bekommen, eine ehemalige Weberei zu erweitern.
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Der Bau mit seinem mehrgeschossigen Stahlbetonskelett, von Licht durchfluteten Hallen und der einem Schiffsdeck nachempfundenen Dachterrasse gilt bis heute als herausragendes Beispiel einer nachhaltigen Umbaukultur. Eiermann wurde später zu einem der bedeutendsten deutschen Architekten der Nachkriegszeit. Die Thüringer Bachwochen freuen sich anlässlich des musikalischen Bauhaus-Schwerpunktes zwei Konzerte in diesen historischen Räumen zu veranstalten:

Sonntag, 14. April 2019

11:30 Uhr

Simone Rubino - Immortal Bach

Der italienische Multi-Perkussionist Simone Rubino verknüpft in seinem Programm „Immortal Bach“ in faszinierender Weise eine Bearbeitung von Bachs dritter Cello-Suite mit neuen Werken.

Freitag, 3. Mai 2019
19:30 Uhr

Violaine Cochard und Edouard Ferlet: Bach Plucked / Unplucked

Die Verbindung von Bach und Jazz ist seit Jacques Loussier sicherlich nichts Ungewöhnliches mehr. Bei Violaine Cochard und Edouard Ferlet geht diese Verbindung jedoch einen Schritt weiter: Wenn die Alte Musik-Expertin Cochard auf dem Cembalo mit dem Jazzpianisten Ferlet in einen musikalischen Dialog tritt, dann öffnen sich recht überraschende Klangwelten.

23.01.2019

Pianist Víkingur Ólafsson für BBC Music Magazine Award 2019 nominiert – Künstler eröffnet die Thüringer Bachwochen 2019

200 Alben standen zur Auswahl, 21 schafften es in die insgesamt sieben Kategorien des renommierten BBC Music Magazine Awards. Der isländische Pianist Víkingur Ólafsson gehört mit seinem sensationellen Album „Johann Sebastian Bach“ in der Kategorie „Instrumental“ in den erlauchten Kreis der Nominierten.
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Glückwunsch zu diesem großen Erfolg. Die Gewinner-Alben werden bei einer großen Preisverleihung in London am 10. April bekannt gegeben. Gut zu wissen, dass Víkingur Ólafsson nur drei Tage später die Thüringer Bachwochen 2019 im Weimarer Audimax der Bauhaus Universität eröffnet. Karten gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen....

 

 

08.01.2019

COMMUNITY! Gemeinsam singen – Gemeinschaft erleben

Ein musikalischer Workshop für Familien mit Paul Smith
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Vom 23. - 25.04.2019 laden wir Familien nach Weimar ein, um gemeinsam zu singen – Kinder, Eltern, Großeltern sind willkommen, Gemeinschaft zu erleben und sich und andere kennen zu lernen. Es spielt keine Rolle, welche Vorbildung man hat oder ob man Noten lesen kann: Gemeinsam wird gesungen, geklatscht, sich bewegt und improvisiert. Das Singen wird zu einem körperlichen Erlebnis, das jedem in gleicher Weise offensteht, unabhängig von Alter und Geschlecht, Herkunft oder Bildung.

Lust auf diese einmalige Erfahrung? Dann schickt uns eine E-Mail an: academy@thueringer-bachwochen.de und erzählt uns, warum Ihr dabei sein wollt. Wir freuen uns auf Eure Bewerbung!

Weitere Informationen zum Workshop finden Sie hier.

25.12.2018

Karten für die Thüringer Bachwochen 2019 zu gewinnen

Bach wird in Thüringen 2019 zum Konstrukteur: Das Bachwochen-Festivalmotiv zeigt einen Bach, der erst noch entstehen muss.
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Wer den Zahlen auf den Imagepostkarten folgt und uns zeigt, wie sein persönlicher Bach aussieht, hat die Chance, Freikarten für das Festival zu gewinnen. Zahlreiche Postkarten mit kreativen Bach-Porträts sind bereits eingetroffen. Machen auch Sie mit!

17.12.2018

Weihnachten gerettet: Ein Konzerterlebnis verschenken!

In einer Woche ist Heiligabend ... und Sie sind noch auf der Suche nach einem Geschenk? Was gibt es wertvolleres als gemeinsame Zeit mit guter Musik! Ein besonderes Konzerterlebnis bei den Bachwochen können Sie auch mit einem Gutschein schenken - bei absoluter Terminfreiheit und mit beliebigem Wert! Interessiert? Wir sind für Sie da!
10.12.2018

Zu Gast bei Freunden: Bach in Brugge erleben!

Bereits seit einigen Jahren gehört die Bach Akademie in Brugge zu den wichtigen Terminen im Winter. Im architektonisch wie programmatisch eindrucksvollen Concertgebouw findet sie im kommenden Jahr vom 15. bis 20. Januar statt, und gern empfehlen wir einen Besuch bei unseren belgischen Freunden.
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„Himmel auf Erden“ ist das Thema der nächsten Ausgabe, in deren Rahmen unter anderem das Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe, die Akademie für Alte Musik Berlin und die Tanzcompagnie ECCE zu erleben sind. Ein guter Start ins Bach-Jahr 2019!
 
28.11.2018

Der Ticket-Vorverkauf für das Festival 2019 ist gestartet

Mit der Vorstellung des Festivalprogramms für die Thüringer Bachwochen 2019 hat auch der Ticket-Vorverkauf begonnen.
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Schwerpunkt des kommenden Festivals ist das 100-jährige Jubiläum der Bauhaus-Gründung: Unter dem Motto „Bach – der Konstrukteur“ widmet sich das Festival dieser weltweiten Bewegung in Architektur und bildender Kunst. Denn die Ideale, die dem Bauhaus zu Grunde liegen, sind auch im Werk von Johann Sebastian Bach wiederzufinden: Der Komponist gilt als Meister der Struktur und Funktionalität. Doch nicht allein die Moderne wird während der Thüringer Bachwochen gefeiert. Ein weiterer Jahrestag gilt dem Stammvater der großen Thüringer Bach-Familie: Vor 400 Jahren starb Veit Bach, der vor der Gegenreformation aus Ungarn ins thüringische Wechmar geflüchtet war. Er gilt als der älteste gesicherte Vorfahre der weitverzweigten Musikerfamilie, die nicht allein durch Johann Sebastian Bach die Musikwelt geprägt und beeinflusst hat. In der Saison 2019 präsentieren die Thüringer Bachwochen 53 Veranstaltungen in sechzehn Thüringer Städten und Gemeinden. Höhepunkte sind u.a. die Konzerte von Paul McCreesh mit dem Gabrieli Consort, der Pianisten Pierre-Laurent Aimard und Evgeni Koroliov, der Cellistin Harriet Krijgh mit dem Signum Saxophone Quartet oder des belgischen Ricercar Consort.

Eintrittskarten für die Veranstaltungen im Rahmen der Thüringer Bachwochen 2019 sind erhältlich im Online Ticketshop auf dieser Website, telefonisch unter 0361 - 37 42 0, persönlich in den Vorverkaufsstellen der beteiligten Städte sowie während des Festivals an der Tages- bzw. Abendkasse an den Veranstaltungsorten.

23.11.2018

Programm-Pressekonferenz: Thüringer Bachwochen 2019

Pünktlich zum Erscheinen des neuen Festivalprogramms stellt der Veranstalter inhaltliche Höhepunkte der Thüringer Bachwochen 2019 bei der Programm-Präsentation am 28. November im Kontor Erfurt der geladenen Presse vor.
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2019 feiert das Bauhaus seinen 100. Geburtstag. Auch die Thüringer Bachwochen 2019 widmen sich dem Jubiläum dieser weltweiten Bewegung in Architektur und Kunst: Konzerte finden an Bauhaus-Orten statt oder zeigen Bachs Musik im Kontext des frühen 20. Jahrhunderts. Und so hat das Festival 2019 das Leitthema „Bach – der Konstrukteur“, nahm doch Bach als Meister von Struktur und Funktionalität viele Ideale des Bauhauses in musikalischem Sinne bereits vorweg.

Links im Bild: Prof. Silvius von Kessel © Marco Borgreve

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Thüringer Bachwochen e.V.
Krämerbrücke 3
99084 Erfurt
tel. +49 (0) 361 . 21 698608
fax +49 (0) 3212 . 13 20 160
info@thueringer-bachwochen.de

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