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29.04.2019

Pianist John Kameel Farah mit Werken von Bach, Farah und Schönberg arrangiert für Klavier und Elektronik am 29. April in Erfurt und am 30. April in Jena

Der aus Kanada stammende John Kameel Farah ist Komponist, Pianist und bildender Künstler und lebt in Toronto und Berlin. Er studierte Komposition und Klavier an der Universität von Toronto, wo er zweimal den Glenn-Gould-Composition-Award gewann. In seiner Musik stehen minimalistische Arpeggien neben kontrapunktischen Strukturen, die sich mit Einflüssen aus Jazz, Elektro-Akustik und Harmonien und Rhythmen aus dem Nahen Osten oder Drum & Bass überlagern.
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Durch den gleichzeitigen Einsatz von Klavier, Synthesizer und Computer entstehen einmalig dichte Klanggewebe. Farahs Musik definiert einen ganz eigenen Stil, den er selbst aufgrund der vielfältigen Wurzeln als "Maximalist" bezeichnet. Er liefert damit einen der interessantesten kompositorischen Impulse aus Nordamerika. In seiner Hommage an das Bauhaus spielt Farah Präludien aus Bachs Wohltemperiertem Klavier in Arrangements für Klavier und Elektronik und kombiniert diese mit eigenen Werken. So lässt sich Bach als Meister der Struktur entdecken – und damit letztlich als Komponist, der in seiner Arbeit bereits Ideale des Bauhaus in musikalischer Form vorwegnahm.

 

Montag, 29. April 2019

Erfurt | Kontor

18:30 Uhr

und

Dienstag, 30. April 2019

Jena | Trafo

Nollendorferstraße 30

20:00 Uhr

 

 

28.04.2019

Programmänderung: Cellistin Harriet Krijgh muss kurzfristig absagen - SIGNUM saxophone quartet spielt in Mühlhausen eigenes Programm

Leider muss Harriet Krijgh ihren Auftritt am morgigen Sonntag, den 28. April 2019, in Mühlhausen wegen einer akuten Erkrankung absagen. Die Thüringer Bachwochen wünschen der Künstlerin eine schnelle Gesundung. Die Konzertbesucher bitten wird hierfür herzlich um Verständnis. Umso mehr freuen wir uns, dass das SIGNUM saxophone quartet sich umgehend bereiterklärt hat, das Konzert eigenständig zu bestreiten. Das Programm wird entsprechend angepasst.
27.04.2019

Konzert-Tipp für den 28. April 2019: MDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Brad Lubman im Theater Erfurt

Nach der Wiederentdeckung von Bachs Musik durch Mendelssohn beschäftigten sich auch die Komponisten der Jahrhundertwende bis hin zur Bauhaus-Zeit intensiv mit Bachs Werken. Das Konzert des MDR Sinfonieorchesters präsentiert zwei Kompositionen, die viel erzählen über das Klangideal dieser Zeit, denn die Bach-Bearbeitungen Mahlers und Schönbergs wenden sich doch deutlich ab von unserer heutigen Vorstellung des „authentischen“ Bach-Klangs.
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Kombiniert werden die Bach-Transkriptionen mit Mahlers populärer 1. Sinfonie, entstanden 1888 in Leipzig, als Mahler als Kapellmeister am Theater unweit der kirchenmusikalischen Bach-Tradition in der Thomaskirche war. Geleitet wird das Konzert von dem amerikanischen Dirigenten und Komponisten Brad Lubman. für den als Schüler die 1. Sinfonie Mahlers das Initialerlebnis für seine spätere Laufbahn war – und der als Komponist heute Bach als seine größte Inspiration bezeichnet. Er hat durch seine Vielseitigkeit, seine eindrucksvolle Technik und seine einfühlsamen Interpretationen in den letzten beiden Jahrzehnten weltweit Anerkennung erlangt. Brad Lubman ist künstlerischer und musikalischer Leiter des von ihm mitgegründeten Ensembles für zeitgenössische Musik Signal. Mit dem in New York ansässigen Ensemble entstanden mehrere Aufnahmen; die jüngste Einspielung für harmonia mundi mit Steve Reichs Music for 18 Musicians wurde mit dem Diapason d’or ausgezeichnet.

24.04.2019

Wiederhören mit dem Ricercar Consort: Thüringer Kantaten am 27. April in Weimar

Bachs Kantaten aus seinen frühen Jahren in Thüringen stehen zuweilen etwas im Schatten der großen Leipziger Schwestern – zu Unrecht, wie dieses Programm Philippe Pierlot des Ricercar Consort für Weimar zeigt. Die frühe Mühlhäuser Kantate 131 gehört zu den ältesten erhaltenen Werken Bachs und ist zugleich eines seiner ergreifendsten.
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Auch drei Weimarer Kantaten beeindrucken durch ihre Schönheit und beweisen Bachs schon früh erreichte Meisterschaft. Mit Philippe Pierlot und seinem Ricercar Consort kehren profunde Kenner dieser unvergleichlichen Musik als Interpreten nach Weimar zurück. Und wenn sie in der originalen Himmelsburg im Schloss auch nicht mehr spielen können, so bietet die Weimarer Stadtkirche mit ihrem berühmten Cranach-Altar wohl einen ebenbürtigen Rahmen.

Samstag, 27. April 2019

Weimar | Stadtkirche St. Peter und Paul
16:00 Uhr

 

 

 

23.04.2019

Flowers (we are) - Tanzproduktion aus Frankreich am 26. und 27. April im Volkhaus Jena

Für die französische Choreographin Claire Croizé ist der Körper ein sensibles Instrument, das für die Emotionen eines Tänzers als Resonanzraum wirkt. In ihren Arbeiten erkundet Croizé, die 1979 in La Roche sur Yon geboren wurde, diese Emotionen und schafft dabei eine intime Verbindung zum Publikum.
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Nach ihrem Soloprojekt über „Die Kunst der Fuge“ gemeinsam mit dem B’Rock Orchestra widmet Claire Croizé sich nun zum zweiten Mal einem Stück über Bachs Musik. Zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Matteo Fargion nimmt sie Präludien aus dem Wohltemperierten Klavier sowie Bach-Choräle in eigenen Klavier-Transkriptionen zum Ausgangspunkt einer spielerischen Auseinandersetzung mit Bach. Inspiration liefern auch Gedichte von Rainer Maria Rilke, die von Fargion als Songtexte genutzt werden. So entsteht eine zeitgenössische Hommage an Bach, die nicht nur ein Tribut, sondern auch ein Geschenk sein möchte, für die Künstler untereinander wie für das Publikum – eine loving ode und eine Suche nach der Möglichkeit von Beziehungen.

 

Freitag, 26. April 2019 | 19:30 Uhr

Jena | Volkshaus
und

Samstag, 27. April 2019 | 18:00 Uhr

Jena | Volkshaus

22.04.2019

Das Musikprojekt "Community" hat begonnen - Abschlusskonzert am 25. April in Weimar

Klatschen, Singen, Gemeinschaft erleben und die Magie von Musik spüren. Paul Smith und das Ensemble Apollo5 haben heute in Weimar mit den Proben für ein ganz besonderes Projekt begonnen. Unter den Augen von Ministerpräsident Bodo Ramelow wurden die ersten Songs erarbeitet.
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Rund 50 Menschen haben sich zu diesem Projekt unter dem Motto „Gemeinsam singen – Gemeinschaft erleben“ angemeldet. Bereits vor zwei Jahren löste ein Jugendprojekt mit dem englischen Dirigenten Paul Smith, dem A-cappella-Ensemble Voces8 und der Schola Cantorum Weimar großen Enthusiasmus aus: Die begeisterten jungen Sängerinnen und Sänger haben damals mit ihrer Leidenschaft viele Herzen im Publikum geöffnet und wohl jeden mitgerissen. Nun kehrte der Sänger und Musikvermittler Paul Smith erneut mit einem Workshop samt Abschlusskonzert ins Bachland zurück. Die Thüringer Bachwochen veranstalten gemeinsam mit der Town & Country Stiftung dieses wichtige musikalische COMMUNITY-Projekt für Familien.

Das Abschlusskonzert findet am 25. April in der Stadtkirche St. Peter und Paul in Weimar um 18:00 Uhr statt.



22.04.2019

Feierliche Ostertage mit der Musik Bachs im Bachland Thüringen

Die Ostertage sind vorbei. Es gab ergreifende Momente, musikalische Perfektion und Konzerte an ganz verschiedenen Bachorten im Land. Der Musikkritiker der Thüringischen Landeszeitung, Wolfgang Hirsch, hat verschiedene Konzerte besucht und schwärmt in seinem Beitrag in der TLZ von seinem Osterausflug auf Bachs Spuren.
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19.04.2019

Karfreitag mit zwei Johannespassionen in Eisenach und Weimar

Am Taufstein Bachs in Eisenach erklingt das Werk um 18 Uhr in einer Aufführung mit Cappella Amsterdam und dem Orchestra of the Eighteenth Century unter Daniel Reuss
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Um 22 Uhr folgt dann eine intime Kammerversion mit dem Tenor Benedikt Kristjánsson, der Cembalistin Elina Albach und dem Percussionist Philipp Lamprecht in der Jakobskirche Weimar.

17.04.2019

Benefizkonzert am 2. Mai im Rahmen der Thüringer Bachwochen: Thüringer Organisten spielen für die Kathedrale Notre-Dame

Es sind schreckliche Bilder, die uns Montagabend aus der französischen Hauptstadt Paris erreicht haben. Der Brand der weltberühmten Kathedrale von Notre-Dame macht auch die Verantwortlichen der Thüringer Bachwochen betroffen. Die Orgel als Königin der Instrumente spielt im Festival seit jeher eine wichtige Rolle.
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Der Vorsitzende des Trägervereins der Thüringer Bachwochen und Domorganist Silvius von Kessel ist Notre-Dame zudem besonders verbunden. Er hat von 1991 bis 1993 bei Olivier Latry, Titularorganist von Notre-Dame, studiert und in Paris ein Jahr später den Abschluss „Diplôme de Concertiste“ gemacht. „Ich bin seit dieser Zeit Olivier Latry, der Kathedrale von Notre-Dame und auch der berühmten Orgel von Aristide Cavaillé-Coll tief verbunden. Latry konzertierte mehrfach im Erfurter Dom, war Gast der Thüringer Bachwochen und ebenso Juror beim Internationalen BACH | LISZT Orgelwettbewerb. Ich bin froh, dass nach Medienberichten die historische Orgel von den Flammen weitgehend verschont wurde. Dennoch möchten wir unsere Solidarität zeigen und angesichts der entsetzlichen Katastrophe am 2. Mai 2019 ein Benefizkonzert im Dom St. Marien veranstalten“, sagt Silvius von Kessel.

Als Vertreter der großen mitteldeutschen Orgeltradition werden an diesem Abend der Erfurter Domorganist Silvius von Kessel, der Organist der berühmten barocken Trost-Orgel in Waltershausen, KMD Theophil Heinke, sowie der Naumburger Wenzelsorganist Hans Christian Martin gemeinsam an der Schukeorgel des Erfurter Domes St. Marien zu erleben sein.

Der Eintritt zu dem Konzert ist frei, die Kollekte soll dem Wiederaufbau der Kathedrale von Notre Dame und insbesondere der Restaurierung der berühmten Cavaillé-Coll-Orgel zugutekommen.

 

15.04.2019

Nächster Bachwochen-Halt: Bachhaus Eisenach am 17. April - Eine musikalische Reise mit Werken von Bach, Stockhausen und Bowie

Zwei Sonaten Bachs für Blockflöte und Continuo bilden den Ausgangspunkt einer anspruchsvollen musikalischen Reise, die die Blockflötistin Friederike Vollert, EUBO-Preisträgerin beim Musica Antiqua Wettbewerb 2017 in Brügge, und Hans Christian Martin, Wenzelsorganist an der Hildebrandt-Orgel der Stadtkirche Naumburg, in diesem Konzert im Bachhaus Eisenach unternehmen.
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Bachs beeindruckende Polyphonie und Architektur bilden eine reizvolle Brücke zur Musik von David Bowie – und ganz gegensätzlich auch zu den „Tierkreiszeichen“ Karlheinz Stockhausens, die einen überraschenden Kontrapunkt in diesem Programm bilden.

Friederike Vollert - Blockflöte
Hans Christian Martin - Cembalo, Orgel

JOHANN SEBASTIAN BACH
Sonaten für Flöte und Cembalo BWV 1030 und BWV 1035

Duetti BWV 802–805

DAVID BOWIE
Space Oddity

KARLHEINZ STOCKHAUSEN
Tierkreiszeichen

Mittwoch, 17. April 2019 | 19:30 Uhr

Eisenach | Bachhaus

 

 

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