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12.03.2020

Absage der Thüringer Bachwochen 2020

Die vergangenen Monate galten der intensiven Vorbereitung der Thüringer Bachwochen. Mit großer Freude haben wir auf die Eröffnung Anfang April hingearbeitet. Natürlich haben wir aber auch intensiv die Entwicklungen um die Ausbreitung des Corona-Virus verfolgt. Nach immer häufigeren Anfragen von Festivalbesuchern und Künstlern, ob das Festival aufgrund der aktuellen Risikolage durch COVID-19 stattfinden wird, gab es in den vergangenen Tagen auch erste Absagen aufgrund der Reisebeschränkungen in verschiedenen Ländern. So haben neben der israelischen Tanzcompagnie Kamea Dance auch die in Italien und den USA ansässigen Ensembles und Künstler ihre Teilnahme am Festival absagen müssen. Nachdem nun auch für den Freistaat Thüringen eindeutige Regelungen vorliegen, haben wir uns in enger Abstimmung mit der Thüringer Staatskanzlei dazu entschließen müssen, die Thüringer Bachwochen 2020 vollständig abzusagen.
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„Mit Blick auf die aktuelle Situation und die Risikoeinschätzungen des Robert-Koch-Instituts wie auch die Empfehlungen des Bundesgesundheitsministers wollen wir als Veranstalter des Festivals dazu beitragen, die weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen“, so Prof. Silvius von Kessel, der Vorsitzende des Vorstands der Thüringer Bachwochen. „Um die Gesundheit und das Wohl des Publikums, der Mitwirkenden und des Teams zu schützen, sehen wir leider keine andere Möglichkeit als die vollständige Absage." Für das diesjährige Festival waren 60 Veranstaltungen im Zeitraum vom 3. bis 26. April geplant. Auch Festivalleiter Christoph Drescher zeigt sich sehr bestürzt: „Über zwei Jahre haben wir die diesjährige Festival-Ausgabe geplant und vorbereitet, alles organisiert und beworben, bereits einen großen Teil der Tickets verkauft - dies nun absagen zu müssen, ist ein inhaltliches, emotionales und finanzielles Desaster. Für die Thüringer Bachwochen ist diese Absage eine große Herausforderung, der wir mit Respekt entgegensehen.“

Die Thüringer Kulturstaatssekretärin Tina Beer hat die Absage intensiv begleitet und dem Festival bereits ihre Unterstützung zugesagt. „Für das Musikland Thüringen stellen die Bachwochen alljährlich einen international ausstrahlenden Höhepunkt dar. Dass die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr nicht stattfinden kann, betrübt uns sehr – gleichwohl ist es eine richtige und verantwortungsvolle Entscheidung. Als Landesregierung werden wir natürlich zu unseren Zusagen stehen und den Trägerverein des Festivals unterstützen, um seinen Fortbestand zu sichern. So freuen wir uns bereits jetzt auf wunderbare und spannende Bachwochen 2021.“

Die Absage der Thüringer Bachwochen hat ebenso Auswirkungen auf den geplanten Start der „Himmelsburg“, die im Rahmen des Festivals am 5. April in Weimar in der Hülle eines Überseecontainers eröffnet werden sollte. Als gemeinsames Projekt der Thüringer Bachwochen und der Thüringer Tourismus GmbH war die virtuelle Rekonstruktion der Weimarer Schlosskapelle als Höhepunkt im Themenjahr „Musikland Thüringen 2020“ angekündigt und sollte nicht nur bei den Thüringer Bachwochen, sondern auch auf Festivals deutschland- und europaweit Station machen. „Eine öffentlichkeitswirksame Aktion wie diese lebt nicht nur vom regionalen und überregionalen Publikum der Bachwochen, sondern auch von der Aura dieses erstklassigen Festivals“, sagt Bärbel Grönegres, Geschäftsführerin der Thüringer Tourismus GmbH. „Können die Bachwochen nicht stattfinden, ist auch eine Absage der Himmelsburg-Präsentation in Weimar leider unumgänglich.“ Ob und wo zukünftig eine Präsentation des Virtual-Reality-Projektes stattfinden kann, hänge vor allem von der Durchführung der weiteren anvisierten Festivals ab. Es sei aber geplant, damit verbundene Kampagnen und Aktionen spätestens im nächsten Jahr fortzusetzen, so Grönegres. 

Bereits erworbene Karten für Veranstaltungen der Thüringer Bachwochen 2020 werden über die jeweiligen Vorverkaufsstellen und Vertriebswege ab 1. April zurückgenommen. Nähere Informationen dazu werden wir kurzfristig auf unserer Internetseite veröffentlichen.

Wir hoffen sehr auf Ihr Verständnis - und natürlich umso mehr, nach einigen nun unvermeidlich schwierigen Monaten im kommenden Jahr eine neue Saison das Festival wieder gemeinsam mit Ihnen präsentieren zu können. Die Thüringer Bachwochen 2021 werden dann vom 26. März bis zum 18. April stattfinden.

 

06.03.2020

DER BACH STORE - eine New Yorker Erfolgsgeschichte zu Gast in Erfurt

Es ist ein typischer Pop-up-Store, der es sogar ins Feuilleton der New York Times schaffte: Der Pianist Evan Shinners, Absolvent der renommierten Julliard School, hatte 2018 einen leerstehenden Laden gemietet, um einen ganzen Monat Bach zu spielen – fünf Stunden täglich, bei freiem Eintritt, für ein Publikum aus Passanten und Neugierigen. Inzwischen hat der Bach Store bereits eine Wiederholung nahe der berühmten Wall Street erlebt, neben Shinners’ Auftritten gab es Gastspiele befreundeter Künstler.
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Nun kommt der Bach Store erstmals ins Bachland Thüringen! Für zwei Wochen wird Evan Shinners zu Gast sein, in der Erfurter Innenstadt am Fischmarkt 11 die Türen öffnen für eigene Auftritte, abendliche Konzerte und Gespräche mit Bach-affinen Gästen – und jedermann ist willkommen, in der Mittagspause, nach dem Einkauf oder zwischen Terminen Bach für sich zu entdecken. Abwechslung ist garantiert!

Von 12 bis 18 Uhr ist Evan Shinners dabei selbst am Flügel zu erleben, abends finden zudem einstündige Konzerte mit verschiedenen Gästen statt, darunter etwa Domorganist Silvius von Kessel (18. März), Bariton Tobias Berndt (22. März) oder der kanadische Pianist John Kameel Farah, der Bachs Musik elektronisch bearbeitet (27. März). Die Augustiner-Kantorei (25. März) hat ihr Kommen ebenso zugesagt wie der Erfurter Solocellist Eugen Mantu (28. März).

Der Eintritt ist jeweils frei, es wird um Spenden für die auftretenden Künstler gebeten.

Mittwoch, 18. März 2020 bis Sonntag, 29. März 2020 | 12:00 – 18:00 Uhr und 19:00 Uhr

Erfurt | Fischmarkt 11

 

23.02.2020

Lust auf Klassik: Die Thüringer Bachwochen 2020-Playlist bei Spotify

Die Vorfreude steigt. In nicht mal sechs Wochen beginnt Thüringens größtes Klassikfestival mit rund 60 Konzerten.
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Wer schon mal Lust hat, sich in die Musik der Künstler*innen und Ensembles hineinzuhören, für den haben wir eine Playlist auf Spotify

https://open.spotify.com/playlist/1cB16kIRmOEobVT0KHeJcx?si=Ql9C4-lcQ8Kd8ghtIgjuMg

Perfekt zum Reinhören, Genießen und Planen der Konzertbesuche.

 

23.02.2020

Israelische Kamea Dance Company mit ihrer gefeierten Matthäus-Passion-2727 zu Gast bei den Thüringer Bachwochen

Zur Musik von Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ hat der israelische Choreograf Tamir Ginz ein atemberaubendes, extrem berührendes Tanz-Kunstwerk mit einem fesselnden künstlerischen Ansatz unter dem Titel „Matthäus-Passion-2727“ erschaffen.
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Bei ihrer Uraufführung 2017 hat die „Matthäus-Passion-2727“ das Publikum gleich mehrfach zu Begeisterungsstürmen bewegt. Die Kamea Dance Company aus Be’er Sheva und Tamir Ginz gehören zum Spannendsten, was die internationale Tanzszene derzeit zu bieten hat. Der Titel Matthäus-Passion-2727 ist inspiriert durch die Fragen, was mit diesem Werk wohl 1000 Jahre nach seiner Uraufführung 1727 geschehen sein wird und was auf dem Weg dorthin geschieht. Nicht Weltanschauungen, nicht Lehrsätze werden durch Bachs Musik auf der Bühne tanzend übersetzt. Vielmehr kommen universell geltende menschliche Erfahrungen ins Spiel und zu Gehör: Leid und Neid, Trauer und Verrat. Diese Gemütsbewegungen nehmen Gestalt an, treten auf in Stimme und Gestaltung vertrauter Personen, in getanzten Arien des Judas und Petrus, des Pilatus und Jesus sowie in Volkes Stimme. Ausgehend vom Schlusschor der Matthäus-Passion „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ entfaltet sich ein Kaleidoskop von Passionsszenen, die er mit seinen Erfahrungen in Beziehung setzt und neu vernetzt. Die Musik springt von Station zu Station, bricht durch eine neu konzipierte Reihenfolge die Vorerfahrung des Hörers auf und belebt sie. Choralmomente bieten dramaturgische Ruhepunkte an, sie strukturieren den Abend durch lebendige Meditation.

Matthäus-Passion-2727

Kamea Dance Company (Israel), l'arte del mondo
Eine Choreografie von Tamir Ginz, inspiriert von J. S. Bach

Staatstheater Meiningen

Freitag, 10. April 2020

19.30 Uhr

27.01.2020

Glückwunsch zum Grammy Award - Attacca Quartet am 23.4. bei den Thüringer Bachwochen 2020

Das Attacca Quartet aus New York ist in der Nacht erstmals mit einem Grammy Award in der Kategorie „Beste Kammermusik-Aufführung“ für seine Aufnahme von Caroline Shaws Werk „Orange“ ausgezeichnet worden. Die Komponistin Shaw war ebenfalls für den begehrten Musikpreis nominiert, unterlag aber ihrer Kollegin Jennifer Higdon in der Kategorie „Beste zeitgenössische Klassikkomposition“.
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Nicht nur bei dem Ensemble ist die Freude über den Grammy Award groß. Glückwünsche gibt es auch von den Thüringer Bachwochen, denn die nächste Aufführung der nun preisgekrönten Einspielung von „Orange“ wird bei dem Festival zu hören sein. „Das ist ein Glücksfall für die Bachwochen“, sagt Festivalleiter Christoph Drescher. „Das Attacca Quartett gilt als eines der aufregendsten Ensembles seiner Generation. Dass die deutsche Erstaufführung des Werkes von Caroline Shaw nun bei uns im Rahmen der Bachwochen stattfinden wird, macht uns stolz und zeigt, dass wir mit der Auswahl unserer Künstler am Puls der Zeit sind.“

Der US-Klassiksender NPR nannte Shaws Komposition„Orange“ eine „Liebeserklärung an das Streichquartett.“ Caroline Shaw versteht sich selbst weniger als Komponistin denn schlicht als „Musikerin“ – und genau dieses Bekenntnis wird hörbar in dem virtuosen Zyklus „Orange“, der zwischen aller moderner Rhythmik und Harmonie auch einen Bach-Choral zitiert. Das Attacca Quartet hat sich 2013 an der berühmten Juilliard School New York gegründet und in den vergangenen Jahren mehrfach Auszeichnungen für seine Einspielungen gewonnen. Die Washington Post urteilte in einer Kritik über das Ensemble: „Es mag ein relativ junges Ensemble sein, aber schon jetzt kommen sie dem Streichquartett-Ideal sehr nahe... Eine solche Meisterschaft ist in Quartetten, die seit Jahrzehnten zusammenspielen, selten genug anzutreffen.“

Das Attacca Quartet bei den Thüringer Bachwochen 2020

Donnerstag, 23.04.2020

Erfurt | Alter Güterbahnhof (Zughafen)
20:00 Uhr

Attacca Quartet
Caroline Shaw: Orange

Deutsche Erstaufführung

20.01.2020

Die Geige ist "Instrument des Jahres 2020" – Star-Geiger Daniel Hope zu Gast bei den Thüringer Bachwochen

Die Landesmusikräte verschiedener Bundesländer haben die Geige zum „Instrument des Jahres 2020“ bestimmt. Eine gute Wahl, denn damit steht ein weit verbreitetes Streichinstrument im Fokus der Öffentlichkeit. Die Violine spielt die erste Geige, nicht nur im Orchester, sondern auch im Streichquartett, ist eine zentrale Figur in der klassischen Musik und ganz selbstverständlich in (fast) allen anderen Musikgattungen zu Hause. Ein Musikleben ohne Violine ist schlicht nicht vorstellbar. Ganz sicher auch nicht für Daniel Hope.
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Als einer der führenden Violinisten unserer Zeit hat er bereits früh mit seinem Lehrer Yehudi Menuhin die Bühnen der Welt erobert, mit seinen vielfältigen Musikprojekten, Büchern und Filmen schafft er es heute wie kaum ein anderer, Menschen für die klassische Musik zu begeistern. Und nicht erst seit seiner Mitgliedschaft im legendären Beaux Arts Trio gehört seine Liebe auch der Kammermusik. Nach Erfurt kommt er daher mit einem Programm, das Bach in Beziehung zur Romantik wie zur Moderne setzt – und dabei reichlich Möglichkeiten bietet, sich von der Virtuosität und immensen Spielfreude Daniel Hopes und seiner Freunde anstecken zu lassen.

Sonntag, 19.04.2020

Erfurt | Alte Oper
19:30 Uhr

Daniel Hope — Violine

Josephine Knight — Violoncello

Simon Crawford-Phillips — Klavier

 

 

15.01.2020

„Ich war noch nicht mit Bachs Werken in Weimar" - Christoph Prégardien am 24. April 2020 mit Solokantaten in Weimar

Vor ein paar Jahren haben sie bereits einmal für Aufsehen gesorgt bei den Thüringer Bachwochen: Die Arnstädter Matthäuspassion des französischen Ensembles Le Concert Lorrain unter Leitung des legendären Christoph Prégardien, der zugleich als Dirigent wie als Evangelist auftrat, dürfte vielen Thüringer Bachfreunden noch in Erinnerung sein.
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Nun kehrt Prégardien als Solist zurück nach Thüringen und erlebt selbst eine Premiere: „Ich war noch nicht mit Bachs Werken in Weimar, sondern meist mit Liederabenden zum Beispiel auf Schloss Ettersburg oder in der Hochschule für Musik FRANZ LISZT“, sagte Prégardien. „Ich kenne Weimar bisher nur von der Musik des 19. Jahrhunderts her. 2020 lerne ich die Stadt dann auch mit Bach kenne. Das freut mich sehr.“ Beim Weimar-Besuch präsentiert Prégardien die wunderbaren Solokantaten Bachs und zwei Violinkonzerte. An seiner Seite an diesem Abend ist neben dem Ensemble Le Concert Lorrain auch die Schweizer Violinistin Leila Schayegh, Professorin an der renommierten Schola Cantorum Basiliensis und seit 2008 ist sie zudem Konzertmeisterin des Ensembles Gli Angéli Genève unter Stephan MacLeod.

Christoph Prégardien – Tenor
Leila Schayegh – Violine
Le Concert Lorrain
Susanne Regel – Oboe
Stephan Schultz – Violoncello und Leitung

Johann Sebastian Bach
Sinfonia zur Kantate BWV 42
Kantaten „Ich habe genug“ BWV 82
„Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ BWV 56
Violinkonzerte a-Moll BWV 1041 und E-Dur BWV 1042

Freitag, 24.04.2020

Weimar | Stadtkirche St. Peter und Paul
19:30 Uhr

 

13.01.2020

Premiere für ein besonderes Instrument im Rahmen der Thüringer Bachwochen 2020

Festivalpremiere für ein Instrument – auch das ist bei den Bachwochen noch möglich. Erstmals steht die Harfe im Mittelpunkt eines Solo-Recitals. An ihr zu erleben ist mit Remy van Kesteren ein wirklicher Ausnahmekünstler. Remy van Kesteren wurde im Alter von zehn Jahren in die Klasse von Erika Waardenburg am Konservatorium in Utrecht aufgenommen und schloss 2010 mit der höchsten Auszeichnung ab. Er setzte seine Ausbildung in Paris fort, wo er bei der berühmten Harfenistin Isabelle Moretti studierte. Im Jahr 2012 erwarb er seinen Master-Abschluss summa cum laude am Conservatorium van Amsterdam.
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Van Kesteren hat mehrere Preise gewonnen. Er ist Gewinner des Elisabeth-Everts-Preises, dem Preis für herausragende junge Talente in den Niederlanden. Er gewann erste Preise bei der Dutch Harp Competition und bei der Princess Christina Competition. Im Jahr 2008 gewann er den dritten Platz beim Internationalen Harfenwettbewerb in Moskau und im Jahr 2009 den dritten Preis beim renommierten Internationalen Harfenwettbewerb in Israel. In diesem Jahr gewann er auch das Finale des Wettbewerbs der Stichting Jong Muziektalent Nederland, was ihm den Titel Jong Muziektalent 2009 einbrachte. Seine vielen Auszeichnungen führten zu Konzerten auf der ganzen Welt, von Europa bis in die USA, Japan und Afrika. Im Alter von sechzehn Jahren gab er sein Debüt im Amsterdamer Concertgebouw. Ein Jahr zuvor spielte er bei der Taufe von Prinzessin Amalia, die älteste Tochter von König Willem-Alexander der Niederlande.Der vielfach ausgezeichnete Holländer versteht sich als Anwalt seines Instruments, tritt neben Klassik-Konzerten auch bei Crossover-Events mit Anastacia auf und verschafft der Harfe damit weithin Beachtung. Bach-Bearbeitungen standen schon früh auf seinen Programmen; in diesem Programm auf der Leuchtenburg in Seitenroda kombiniert er sie mit eigenen Kompositionen, die die Möglichkeiten der Harfe eindrucksvoll aufzeigen.

Remy van Kesteren – Harfe

Johann Sebastian Bach | arr. Remy van Kesteren
Suite für Laute solo BWV 996
Suite für Violoncello solo No. 6 BWV 1012

und Werke von Remy van Kesteren

Sonntag, 19. April 2020 | 16:00 Uhr

Seitenroda | Leuchtenburg

 

 

 

12.01.2020

Thüringer Bachwochen präsentieren für Grammy und BBC Music Magazine Awards nominierte Künstler

Sie sind wichtige Auszeichnungen für Musiker*innen: die BBC Music Magazine Awards und die Grammy Awards. Auch 2020 haben wir das große Glück, dass einige der nominierten Künstler*innen bei den Thüringer Bachwochen auftreten. Zum Beispiel der Organist Olivier Latry. Er gehört zu den führenden Organisten unserer Zeit:
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Bereits seit 1985 wirkt er als Titularorganist an der Großen Orgel von Notre-Dame in Paris, die bei dem großen Brand im letzten Frühjahr auf wundersame Weise verschont wurde. Latry konzertiert weltweit an den besten Orgeln und spielt nun Stücke aus seiner neuen CD „Bach to the future“, die für den BBC Music Magazine Award nominiert ist, auf der berühmten Trost-Orgel in Waltershausen (Sonntag, 05.04.20 | Waltershausen | Stadtkirche | 15:00 Uhr).

Für ihre Bach-Kantaten ist das belgische Ensemble Vox Luminis um den französischen Flötisten und Trompeter Lionel Meunier ebenfalls für den britischen Musikpreis nominiert. Das Ensemble tritt bei den Bachwochen in der Kirche von Schulpforte (Samstag, 25.04.20 | Schulpforte | Klosterkirche | 15:00 Uhr) auf und präsentiert dort Auszüge der Motettensammlung „Florilegium Portense“.

Herausragend ist das neue Album des Ensembles Attacca aus New York, das sich mit einer Komposition der Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw beschäftigt hat. „Orange“ ist für den Grammy und den BBC Music Magazine Award nominiert. Das Werk wird im Rahmen der Bachwochen in Deutschland erstaufgeführt (Donnerstag, 23.04.20 | Erfurt | Alter Güterbahnhof (Zughafen) | 20:00 Uhr).

09.01.2020

Around Bach - Ensemble Armoniosa am 11. April in Ohrdruf

Seit 2012 hat sich das italienische Ensemble Armoniosa in ungewöhnlicher Besetzung und teils mit selbst gebauten Instrumenten einen Namen als herausragender Interpret von Barockmusik gemacht
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Die fünf Musiker arbeiten intensiv mit Reinhard Goebel zusammen und unterrichten seit 2014 auch am Salzburger Mozarteum. Ihr Thüringer Programm widmet sich ganz Bach – teils im Original, teils in vom Ensemble geschriebenen Transkriptionen.

Samstag, 11.04.2020

Ohrdruf | Kirche St. Trinitatis

15:00 Uhr

 

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tel. +49 (0) 361 . 21 698608
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